Die schwierigen Lebensumstände der Menschen im Asylverfahren und ihr Leben auf engstem Raum in den Gemeinschaftsunterkünften mit vielen fremden Menschen sind sehr belastend. Die Unterkünfte liegen oft fern der örtlichen Infrastruktur. Die Flüchtlinge erleben Kulturschock, Einsamkeit, Entwurzelung (von Familie und Heimat), das Gefühl der Nutzlosigkeit und Langeweile. Deshalb sind Asylbewerber für praktische Hilfen sehr dankbar. Das kann die empfangende Gesellschaft tun:

  • Mobilität und Anbindung an die Infrastruktur ermöglichen, z.B. Fahrdienste übernehmen oder Fahrräder zur Verfügung stellen.
  • Begleitung bei Behördengängen: Asylbewerber fühlen sich oft hilflos auf Ämtern und sind deshalb froh, wenn jemand mitkommt.
  • Gut erhaltene Kleidung, Kinderspielzeug oder andere Gebrauchsartikel können mehr Freude bereiten als wir ahnen.
  • Ausflüge in die Umgebung sind willkommene Unterbrechungen in dem oft monotonen Alltag des Asylbewerberheims.
  • Gemeinsames Kochen ist eine gute Möglichkeit, freundschaftliche Kontakte zu Flüchtlingen aufzubauen.
  • Deutsche Kultur verstehen – das wünschen sich viele Flüchtlinge. So kann man auch über das christliche Erbe Deutschlands und den Glauben ins Gespräch kommen. Dazu gibt es eine Menge hilfreicher Veröffentlichungen (s. Seite 18 und 19).
  • Aushänge für Unterkünfte in Arabisch/Deutsch sind eine gute Möglichkeit, Kontakt zu den Verantwortlichen in Asylbewerberunterkünften zu bekommen.
  • Verkehrsleitfaden gibt gute Tipps zum Verhalten auf der Straße in verschiedenen Sprachen.

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