Migration und Flucht ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bibel. Damalige und heutige Situationen ähneln sich: Von Auswanderung über individuelle oder kollektive Flucht aus Unterdrückung, zu Armutswanderung, Verschleppung und Umsiedlung. Es stellt sich sogar die Frage, wer von den Segensträgern der Offenbarung Gottes Zeit seines Lebens kein Flüchtling war.

Beispiele:

  • Abraham – aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet (1. Mose 12,10)
  • Isaak – aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet (1. Mose 26,1)
  • Jakob – flüchtet vor seinem eigenen Bruder (1. Mose 27,41-43)
  • Mose – ein politischer Flüchtling (2. Mose 2,11-15)
  • Ebimelech und Naomi – aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet (Ruth 1,1-2)
  • Die Bewohner von Israel und von Judäa  – verschleppt infolge eines kriegerischen Konfliktes
    (2. Könige 17,6 / 2. Könige 24,14)
  • Jesus Christus – ein politisch Verfolgter (Matthäus 2,13-15)
  • Die ersten Christen – religiös verfolgt und zerstreut (Apostelgeschichte 8,1)


Christen werden als Fremdlinge auf dieser Erde bezeichnet (2. Petrus 2,11). Auch wenn zum Teil menschliche Schuld die Ursache für Flucht und Migration ist, können wir sagen:
Flüchtlinge sind für uns eine Chance, Jesu Liebe praktisch weiterzugeben.

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