Nach der Genfer Flüchtlingskonvention ist ein Flüchtling eine Person, die sich aus bestimmter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtung nicht in Anspruch nehmen will oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will.

Auf einen Flüchtling treffen viele der folgenden Eigenschaften zu.
Ein Flüchtling ist ein Mensch:

  • der Gefühle und Empfindungen hat, mit Seele und Herz
  • der traumatisiert ist von Ereignissen der Vergangenheit
  • der zwar wenig Gepäck hat, aber einen Rucksack voller Sorgen
  • der zwar hier wohnt, aber mit seinen Gedanken in der Heimat ist
  • der zwischenmenschliche Wärme vermisst
  • der oft niemanden hat, der ihm zuhört und ihn zu verstehen versucht
  • der eine Erwerbstätigkeit sucht, aber nicht arbeiten darf
  • der seine Probleme in deutscher Sprache nicht ausdrücken kann
  • der gerne Deutsch lernen möchte
  • der oft die Gesetze in Deutschland oder der EU nicht versteht
  • der mit vielen Hoffnungen und Erwartungen hierher kam
  • der schnell von der Realität eingeholt wird
  • der ein Anrecht hat, das Evangelium zu hören

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