Vertrieben, ausgebombt und traumatisiert kämpfen sie um ihr Leben. Verfolgt um ihres Glaubens Willen. Der Willkürherrschaft in ihren Ländern ausgeliefert. Sehnsucht nach Sicherheit und Leben treibt sie nach Deutschland. Und es mag noch ganz andere Gründe geben, warum Menschen derzeit ihre Heimat verlassen und zu uns kommen. Man kann über Ursachen und Wirkung diskutieren, über politische Herausforderungen und Überforderungen. Das ist alles wichtig. Aber für uns steht im Mittelpunkt: Wer zu uns gekommen ist, braucht ganzheitliche Hilfe. Wir sind als Christen und Gemeinden gefordert, konkrete Not zu lindern, Menschen beizustehen und ihnen Hoffnung zu geben.

Und darüber hinaus sehen wir es als unsere vornehmste Aufgabe, Flüchtlingen auch den Weg zum liebenden und vergebenden Gott zu zeigen. Der ist so ganz anders, als der Gott, den viele aus ihrer Heimat kannten und dem sie teilweise schon den Rücken gekehrt haben.

Dieses Praxisheft spricht die wichtigsten Themen vom Verstehen bis hin zum Kontakte knüpfen und konkreter Hilfe im Umgang mit Flüchtlingen an. Sie können alles schnell und einfach umsetzen – auch durch viele weiterführende Infos mit vielen interessanten Einzelheiten. Wir können christliche Nächstenliebe leben und unsere Gäste aus anderen Ländern in unsere Häuser, Gemeinden und zum Leben mit dem lebendigen Gott einladen.

Damit dies gelingt, bitte ich Sie herzlich: nutzen Sie Ihre Möglichkeiten vor Ort. Gehen sie zu den Flüchtlingen hin. Und lassen Sie sich auch von ihnen finden, wenn diese zum Beispiel im Internet nach Kontaktadressen vor Ort suchen. Werden Sie Ansprechpartner für Flüchtlinge, die nach Orientierung suchen. Lassen Sie sich dazu bitte mit Ihren Angeboten in die Liste von Ansprechpartnern des Netzwerkes „Deutschland-Begleiter.de“ aufnehmen. (eintragen.deutschland-begleiter.de – Seite 19). Und nutzen Sie die Chancen, die wir auch zur Aus- und Weiterbildung anbieten (Konferenzen – Seite 24). 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Praxisheft Wege entdecken, wie Sie helfen können.
In Wort und Tat. Dazu wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen.

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