In Deutschland gibt es Mülltonnen in zahlreichen Farben und Formen. Sie stehen an Bahnhöfen, vor Häusern und sogar an Wanderwegen im Wald. Den Deutschen ist es wichtig, dass Müll nicht in der Natur, auf öffentlichen Plätzen, am Straßenrand oder in Vorgärten herumliegt.

Deshalb wird viel dafür getan, den Müll angemessen zu entsorgen oder Teile davon wiederzuverwenden. So entstehen aus altem Papier, Kunststoff, Glas und anderem Müll neue Produkte wie Zeitungspapier, Blumenkübel oder Flaschen. Das reduziert die Anzahl der Deponien, spart Rohstoffe und führt dazu, dass weniger Müll verbrannt wird. Kurz: Mülltrennung und Recycling schonen die Umwelt.

Verschiedene Behälter

Foto: Gabi Schoenemann, pixelio.de

In Deutschland wird Müll in unterschiedlichen Behältern gesammelt. Jedes Haus hat seine eigenen Mülltonnen. Meistens gibt es für Papier eine eigene Mülltonne – diese hat oft einen blauen Deckel. Verpackungen kommen in den „gelben Sack“ oder in die Tonne mit dem gelben Deckel. Biologisch abbaubarer Müll wie Küchenabfälle oder Blumen gehört in die Biotonne. Deren Deckel ist meist braun oder grün. 

Für die meisten Flaschen – seien sie aus Glas oder Plastik – bezahlt man beim Kaufen einen so genannten Pfand, den man zurückbekommt, wenn man sie in den Laden zurückbringt. Oft geschieht die Rücknahme auch durch Automaten. Dadurch soll vermieden werden, dass Menschen leere Flaschen einfach wegwerfen. Das übrige Glas sammelt man selbst zu Hause und wirft es ab und zu nach Glasfarben getrennt in große Glascontainer zur Wiederverwertung ein. Da dies recht laut ist, darf man es nur zu bestimmten Zeiten tun. Müll, für den es keine spezielle Tonne gibt, gehört in die Restmülltonne, die oft einfach einen schwarzen Deckel hat. Die Farben der einzelnen Tonnen können sich von Region zu Region unterscheiden. Da müssen dann auch Deutsche erstmal nachfragen.

Müll trennen spart Geld

Sich zu merken, was in welche Tonne gehört, kann erst einmal anstrengend sein. Aber wer in Deutschland Müll trennt und so die Umwelt schützt, dem wird Achtung entgegengebracht. Wir von Deutschland-Begleiter.de empfehlen Ihnen deshalb, sich über die Müllentsorgung in Ihrer Gegend zu informieren. Auskunft dazu erhalten Sie beim Abfallentsorger in Ihrer Nähe. Oder sprechen Sie doch einfach einen Nachbarn an oder denjenigen, der Sie auf Deutschland-Begleiter.de aufmerksam gemacht hat. Müll trennen wirkt sich auch finanziell aus. In manchen Gegenden wird der Restmüll gewogen. Je schwerer der Müll, desto teurer ist die Entsorgung. Papier und Verpackungen werden dagegen kostenlos abgeholt.

Verantwortung für die Erde

Foto: www.helenesouza.com, pixelio.de

Übrigens hat der Trend zur Mülltrennung auch etwas mit den christlichen Wurzeln Deutschlands zu tun. Christen haben den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, denn sie ist ein Geschenk Gottes. Dieser Auftrag hat tiefe Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen.

Auch wenn heute viele Menschen die Umwelt schonen, ohne sich auf Gott und die Bibel zu beziehen, ist die Wurzel dessen doch die Verantwortung vor Gott. So sagt die Bibel in 1. Mose 2,15 und in Psalm 115,16, dass die Erde Gott gehört und wir Menschen auf sie aufpassen, sie wertschätzen und erhalten sollen. Wir Menschen sollen dieses Gute, das wir von Gott bekommen haben, an die nächste Generation weitergeben.  

Es gibt auch gute Internetpräsenzen, die in vielen Sprachen erläutern, welcher Müll in welche Tonne gehört:

Abfallwirtschaft Heidenheim
Abfallwirtschaft Mettmann

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