„Helau!“, „Alaaf!“ Diese Ausrufe sind beispielhaft für die Faschingssaison, die meistens in den Februar fällt. In dieser Zeit feiern die Leute, verkleiden sich und ziehen in bunten Kostümen durch die Straßen. In manchen Städten werden sogar große Umzüge durchgeführt.

Woher kommt Fasching?

Auch wenn Fasching in manchen Gegenden der kirchlichen Tradition entstammt, ist es kein christliches Fest. Fasching hat einige Wurzeln auch in heidnischen Bräuchen. Regional unterschiedlich sind nicht nur die Bezeichnungen wie „Fasching“, „Fastnacht“ oder „Karneval“, sondern auch die zugrunde liegenden Traditionen.

Wie wird Fasching gefeiert?

Auch in Kindergärten und Schulen wird Fasching gefeiert. Die Kinder verkleiden sich dazu beispielsweise als Prinzessin, Pirat oder Superman. Ihr persönlicher Held dient ihnen dabei als Vorbild. Ist es bei Kindern nur ein harmloses Verkleidungsspiel, so kann es in den Kneipen und auf Partys durchaus zu Ausschweifungen kommen.

Viele Menschen denken, dass sie während der Faschingszeit Dinge tun dürfen, die sie sonst nicht tun würden. Dazu trägt auch die Anonymität durch Verkleidung bei und die Mengen an Alkohol, die konsumiert werden. Das kann zu unmoralischem Verhalten führen. Daran können Beziehungen und Ehen zerbrechen. Dieses Verhalten widerspricht deutlich den christlichen Werten.

In manchen Regionen wie dem Rheinland oder dem Schwäbisch-Alemannischen, gibt es Straßenumzüge mit festen Gruppen, die daran teilnehmen. Jeder darf diese Umzüge vom Straßenrand aus anschauen. Auch hier kann es zu ausschweifendem Verhalten unter Einfluss von Alkohol kommen. Häufig ist es aber einfach ein buntes Treiben und ein Fest für die ganze Stadt mit Konfetti und Süßigkeiten für die Kinder.

Wie sollte man sich während dieser Zeit verhalten?

Foto: Gustavo Astrade, 123rf.de

Das Verkleiden in Kindergärten und Schulen ist meist harmlos. Daran kann man seine Kinder in der Regel ohne Bedenken teilnehmen lassen. Bei Partys raten wir als Deutschland-Begleiter zur Vorsicht: Überschreiten Sie nicht aus Höflichkeit gegen Ihren Willen Grenzen. So müssen Sie zum Beispiel nicht mehr trinken, als Sie möchten. Im Normalfall wird ein Nein akzeptiert.

Mehr Infos: derWeg.org

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