Europa – das so genannte christliche Abendland – hat eine gemeinsame Geschichte. Ihre Basis ist der Glaube an Jesus Christus auf Grundlage der Bibel. Auch wenn Menschen in Europa und in Deutschland diesen Glauben nicht mehr uneingeschränkt teilen, gehen viele alltägliche Verhaltensweisen darauf zurück.

Ein solche Grundlage ist die Freiheit: Jesus hat Menschen immer frei wählen lassen, ob sie ihm nachfolgen oder nicht. Durch Gottes Liebe ist jeder Mensch unendlich wertvoll. Deshalb ist jeder Mensch frei, hat die gleichen Rechte und erhält die gleiche Wertschätzung. In Deutschland sind viele Freiheiten gesetzlich verankert. Jeder darf eine eigene Meinung haben, es gilt Religionsfreiheit. Die Presse und die Gerichte sind unabhängig von staatlichen Stellen. Die persönliche Freiheit ist für Menschen in Deutschland sehr wichtig. Jeder möchte sich individuell entfalten können und darf das auch. Das findet seine Grenzen jedoch dort, wo andere dadurch Nachteile haben würden.

Wer Regeln befolgt, wird geachtet

Foto: chalabala, fotolia.de

In Deutschland sind diese Grenzen an vielen Stellen reguliert. So gibt es zum Beispiel Regeln, zu welchen Zeiten man in der Wohnung laut Musik hören darf und wann nicht. Das ermöglicht zu bestimmten Zeiten die Freiheit, in Ruhe schlafen zu können. So ist es allgemein üblich, zwischen 22 und 7 Uhr und zwischen 13 und 15 Uhr keine Arbeiten durchzuführen, die Lärm machen. Das gilt übrigens an Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag.

Auch wenn das seltsam klingen mag: Gesetze ermöglichen Freiheit. Deshalb halten sich die Menschen meist freiwillig an Gesetze: Sie warten an roten Ampeln und werfen ihren Müll in einen Mülleimer. Auch wenn es niemand beobachtet. Man verhält sich richtig, denn Schuld ist objektiv. Wir als Deutschland-Begleiter ermutigen Sie, das auch so zu tun. Denn in Deutschland geht man davon aus, dass Menschen grundsätzlich Regeln befolgen. Solchen Menschen wird gerne Vertrauen und Achtung entgegengebracht.

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