Corona – das Virus regiert gerade die Welt. Niemand ist vor ihm sicher und es beherrscht auf unserem Planeten gerade Politik und Wirtschaft, Gedanken und Gespräche – ja das ganze Miteinander der Menschen.
Wie können wir in der Corona-Krise denken und handeln? Steckt in der Krise vielleicht auch eine Chance? Wir geben dazu einige Gedanken weiter, die auf dem christlichen Glauben und Menschenbild beruhen. Beide haben die deutsche Kultur seit Jahrhunderten tief geprägt. Sie sind immer noch in weiten Teilen grundlegend für unser Miteinander in Deutschland, auch wenn längst nicht mehr alle Menschen diesen Glauben teilen.

Christliche Antworten auf die Corona-Krise

Foto: kzenon, 123rf.de

Die christliche Auffassung, dass jedes Leben gleich wertvoll ist, wird hierzulande von fast allen Menschen geteilt. Das spiegelt sich gerade auch in der Corona-Krise wieder – in viel gelebter Solidarität für Alte und Schwache, aber auch für kleine Unternehmen etc.

Wenn Menschen den Gott der Bibel kennen, ihm vertrauen und sich nach seinem Willen richten, kann das folgende Auswirkungen haben:
Erstens: Sie werden keine panische Angst haben vor dem Virus, denn sie wissen sich in Gottes Hand. Selbst wenn sie an der Krankheit sterben sollten, wissen sie sich bei Jesus Christus in alle Ewigkeit geborgen – das hat er fest versprochen. Der christliche Glaube an Gott trägt felsenfest auch über den Tod hinaus.
Zweitens: Sie werden nicht unvorsichtig sein oder andere gefährden, indem sie die Regeln der Regierung für diese Krisenzeit brechen und zum Beispiel in Gruppen feiern oder unnötige physische Kontakte zu familienfremden Menschen riskieren, weil sie annehmen, ihnen könne ja nichts passieren. Um auf das Miteinander nicht ganz verzichten zu müssen, veranstalten daher viele christlichen Gemeinden ihre Gottesdienste in der Krise online.
Drittens: Sie werden sich nicht nur um sich selbst kümmern und in Panik Lebensmittel hamstern, so dass andere nichts mehr abbekommen. Nein – sie werden danach schauen, ob sie zum Beispiel alten oder schwachen Menschen den Einkauf abnehmen oder ihnen bei anderen Tätigkeiten helfen können.

Wie wertvoll ist der Mensch in Corona-Zeiten?

In Deutschland hat jeder Mensch den gleichen Wert, der nicht mit Geld bezahlt werden kann, sei es Mann oder Frau, Kind – Erwachsener oder alter Mensch, arm oder reich. Jeder soll dieselbe Versorgung und medizinische Behandlung bekommen. Deshalb haben die medizinischen Notwendigkeiten in der Politik eine höhere Bedeutung, als die wirtschaftlichen.

Wieviel Macht geben wir dem Virus?

Corona heißt ja Siegeskranz, das deutsche Wort „Krone“ leitet sich davon ab. Als Christen werden wir keinem Virus erlauben, die Herrschaft über unser Denken und Leben zu bekommen – diese Herrschaft gehört unserem Gott allein. Nur ihm gebührt die Krone, die Herrschaft.

Chancen in der Krise

Zuletzt: Die Krise hält auch Chancen für uns bereit: Da ist die Chance, uns auf das Miteinander – trotz zwei Meter Abstand – zu besinnen, einander zu helfen, miteinander zu reden und zu beten, das geht auch am Telefon oder online.

Sie können die Zeit nutzen, die Sie vielleicht zu Hause verbringen müssen, um einmal innerlich zur Ruhe zu kommen und sich die wichtigen Fragen im Leben zu stellen: Woher komme ich wirklich und wofür lebe ich eigentlich?

Das Corona-Virus als Anstoß zum Leben

Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de

Verstehen Sie die Krise doch als Anklopfen Gottes, der Ihnen eine Chance zur Umkehr geben will. Corona kann Ihnen den Impuls geben, sich dem lebendigen Gott zuzuwenden und Ihr Leben mit ihm in Ordnung zu bringen. So kann das tödliche Coronavirus Ihnen ein Anstoß zum Leben sein, weil Sie dann in Ewigkeit leben werden – eben bei genau diesem Gott im Himmel. Das wünschen wir Ihnen von Herzen und dafür stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung: Deutschland-Begleiter.de/questions

Falls Sie noch Fragen haben, wie Sie die Ausbreitung des Virus bremsen können, indem Sie sich und andere vor der Infektion schützen, kann Ihnen das folgende Video helfen: www.infektionsschutz.de

Gott segne Sie.

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